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Siehst du dort den Meilenstein,
Dort am Weg im hohen Gras,
Wie lang mag er dort schon sein,
Lang ists her das man ihn laß!

So viel konnte er erleben,

Und noch vieles wird er sehen,
So viel wird er weitergeben,
Denn er wird nie von uns gehen.

Viele dieser Meilensteine,

Prägen unser ganzes Sein,
Bis die leblosen Gebeine,
Sehen ihren letzten Stein.

Weit zurück in alten Tagen,

Sehen wir sie heute noch.
Vieles können sie uns sagen,
Doch dazwischen klafft ein Loch.

Viele Meilensteingeschichten,

Von den Freunden, Schulen, Träumen,
Von den ersten lieb Gedichten,
Andres wollte man versäumen.

Wie die Wut auf das, was war,

Und die Angst vor dem, was wird,
Die sich schon im Kind gebar,
Und uns heute noch verwirrt.

Viel war schön in alten Tagen,

Anderes erzählt von Schmerz,
Erinnerung, die wir ertragen,
Sie zerreißt noch unser Herz.

"Warum kann ich nicht vergessen?"

Mag man sich da häufig fragen,
Fühlt man sich doch oft zerfressen,
Wenn Erinnerungen plagen.

Doch es dient dem guten Sinn,

Erinnerungen geben Rat.
Sagen dir woher, wohin,
Als Narben warnen sie vor Tat.
4.4.10 20:50
 



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